Dein Make-up sieht nicht so aus, wie du es möchtest? Daran liegt es.
Die häufigsten Schmink-Stolpersteine. Und wie du sie aus dem Weg räumst.
Du schminkst dich eigentlich gerne. Aber das Ergebnis überzeugt dich nie so richtig?
Vielleicht hält dein Make-up nicht lange, sieht fleckig aus oder betont genau das, was du kaschieren möchtest?
Viele Frauen stehen vor genau diesen Herausforderungen – aber die Lösung ist oft einfacher, als du denkst!
Vielleicht liegt es an ein paar kleinen, aber entscheidenden Fehlern.
Wenn du wissen willst, welche typischen Make-up Fallen es gibt und vor allem, wie du sie vermeidest, dann ist dieser Artikel für dich genau richtig. Du kannst dein Styling im Anschluss sofort verbessern.
Dein Make-up sieht nicht aus, wie du es dir vorstellst?
Die häufigsten Ursachen. Und was du dagegen tun kannst!
Ich erinnere mich noch gut an Lisa, sie kam zu mir ins Make-up Coaching.
Lisa: „Andrea, ich bin einigermaßen frustriert! Die Foundation war echt teuer. Aber bei mir wirkt die nur komisch.“
Lisa wollte einfach, dass ihr Make-up damit endlich professionell aussieht. Doch stattdessen wirkte ihre Haut fahl und das Produkt setzte sich unschön in den Linien ab.
„Ich dachte, es liegt an mir – dass ich scheinbar unfähig bin.“ sagte sie.
Sicher nicht!
Aber wo liegt das Problem?
Es waren sogar zwei: Das Produkt passte gar nicht zu ihrem Hauttyp und sie hat es – schwuppdiwupp – mit den Fingern aufgetragen, was das fleckige Ergebnis noch verstärkte.
Und genau hier finden sich die häufigsten Fehler:
Es geht nicht nur um „Schminken an sich“, sondern darum, die richtigen Produkte für die eigene Haut zu finden und die passenden Techniken anzuwenden.
Nur so wird das Make-up wirklich harmonisch und bringt deine natürliche Schönheit zur Geltung. So soll das sein und so kann das auch sein!
Produkte und Technik. Beides wichtig. Aber es gibt noch ein drittes Element – und das ist vielleicht das Wichtigste von allen. Ich verrate es dir am Ende des Artikels. Dranbleiben lohnt sich!
Hier kommen die häufigsten Ursachen an, warum dein Make-up nicht gut aussieht. Und du erfährst, wie du das änderst.
Das richtige Produkt für deine Haut finden
Egal, wie geschickt du dich schminkst – wenn die Produkte nicht zu deiner Haut passen, wird das Ergebnis nie so aussehen, wie du es dir wünschst. Das betrifft nicht nur die Foundation, sondern wirklich alle Schminkprodukte:
von Concealer über Puder bis hin zu Blush, Lidschatten oder sogar Lippenstift.
Bei meinen Schminkberatungen stelle ich zu Beginn gerne diese Frage:
„Was würdest du gerne verbessern und womit hast du Probleme beim Schminken?“
Eine Kundin beim Make-up Coaching sagt darauf zu mir:
„Wenn ich mich schminke, wirke ich älter! Was mache ich falsch?“
Der Ursachen?
Sie verwendete einen sehr deckenden Concealer gegen ihre Augenringe, mattierendes Kompakt-Puder gegen den lästigen Glanz und ein recht knalliges Blush für mehr Frische.
Aber statt frisch sah sie müde und irgendwie fahl aus. Und ein wenig „angemalt“.
Wir haben die Missetäter sofort entlarvt!
Ihr Concealer war zu kompakt und trocken, das schwere Puder betonte jede noch so kleine Linie, und das Blush war zu kräftig für ihren Hautton.
Was passiert, wenn du das falsche Produkt verwendest?
Dein Gesicht wirkt überschminkt. Oder der eigentlich erträumte, tolle Effekt wirkt ungünstig statt schmeichelnd. Und im schlimmsten Fall wirkt dein Make-up künstlich und aufgesetzt (obwohl du genau das eben nicht möchtest).
Das kann der Grund sein:
👉 Zu trockene, matte oder mattierende Produkte (z. B. pudrige Foundation oder matter Lippenstift) können deine Haut älter wirken lassen, weil sie sich in Fältchen absetzen oder trockene Stellen extra betonen.
👉 Zu stark deckende oder reichhaltige Produkte (z. B. cremige Lidschatten auf öligen Lidern) halten oft nicht gut und verschmieren im Laufe des Tages.
👉 Zu intensive Farben (z. B. sehr dunkler Bronzer oder ein zu greller Lippenstift) können hart oder unnatürlich wirken, wenn sie nicht zum Hautton passen.
👉 Falsche Texturen (z. B. flüssiger Highlighter auf sehr fettiger Haut, stark deckende Foundation auf trockener Haut) ) lassen das Gesicht schnell überladen oder speckig statt strahlend aussehen.
Mit den richtigen Produkten änderst du das um Handumdrehen!
Wie findest du die passenden Produkte?
Hier kommen 3 superwichtige Anhaltspunkte, um genau deine Produkte zu finden.
So geht das:
✔ Schlau testen.
Probiere Produkte immer bei Tageslicht und auf der Hautstelle, wo du sie tragen wirst. Lippenstift auf dem Handrücken? Bringt nichts – probiere ihn direkt auf den Lippen.
✔ Achte auf deine Hautbedürfnisse.
Hast du trockene Haut? Dann meide mattierende Produkte. Neigst du zu öliger Haut? Dann sind stark glänzende Formulierungen (ja, auch der verführerische Glow-Trend) oft nicht ideal.
✔ Weniger ist oft mehr.
Gerade Anfängerinnen neigen dazu, zu viele verschiedene Produkte aufzutragen. Eine dünne Schicht eines passenden Produkts wirkt oft natürlicher als mehrere Schichten eines unpassenden.
Kurz gesagt: Die richtige Produktwahl ist die Basis für ein gelungenes Make-up. Erst wenn die Produkte mit deiner Haut harmonieren, kann dein Look wirklich frisch, strahlend und natürlich wirken!
Und jetzt schauen wir uns gemeinsam an, was noch schiefgehen kann. Und zwar beim Auftragen der Produkte. Wir nehmen die Technik unter die Lupe.
Die richtige Technik anwenden
Geht es dir auch so?
Du siehst ein tolles Make-up-Tutorial. Machst es Schritt für Schritt nach. Und am Ende sieht es bei dir trotzdem nicht so aus wie erhofft?
Das liegt oft nicht an den Produkten, sondern an der Technik. Denn selbst das teuerste Make-up funktioniert nicht, wenn es falsch aufgetragen wird.
Da fällt mir diese Geschichte ein: Eines Tages im Make-up Coaching.
Meine Kundin macht ihr Schminktascherl auf:
Ich: „WOW!!!“ (Neid!)
Sie: „Näää. Wirken alle nicht!“
Ich sag´s dir: sie hatte richtig teure, supertolle High-End-Produkte. Ein Traum!
Und?
Gemeinsam haben wir herausgefunden, warum sie unzufrieden war.
Egal ob teuer oder nicht: ihr Make-up sah entweder fleckig aus, hielt nicht lange oder wirkte irgendwie „zu viel“. (Ich verrate dir was: der Preis der Produkte ist hier vollkommen unwesentlich.)
Die wahre Ursache?
Sie trug die Foundation mit einem komischen Schwämmchen auf, ohne sie richtig einzuarbeiten. Sie hat den Lidschatten nicht verblendet, und ihr Rouge war mehr wie ein Strich im Gesicht als ein sanftes erröten.
Kein Wunder, dass sie mit dem Ergebnis nicht happy war!
Wie wäre es mit ein paar weiteren Beispielen aus der Praxis. Vielleicht hilft dir das ja schon weiter und du findest dein Problem hier und kannst es lösen.
Typische Technik-Fehler – und wie du sie vermeidest
Gut. Die Produkte haben wir ja schon besprochen. Jetzt geht´s ans Auftragen. Eine Kunst für sich? Nein. Aber aus Gewohnheit machen wir alle Fehler, die das Ergebnis – sagen wir mal – nicht optimal aussehen lassen.
Die Haut sieht aus wie eine Maske, deine Augen wirken hart statt strahlend und dein Gesicht aus dem Gleichgewicht statt leuchtend und Frisch. Gar nicht schön. Aber warum ist das so?
Das kann der Grund sein:
👉 Foundation „draufmalen“ statt einarbeiten
Wenn du Foundation einfach nur auf dein Gesicht schmierst, wird sie nie richtig mit der Haut verschmelzen. Oder wie du vielleicht schon in Tutorials gesehen hast, die Grundierung einfach aufs Gesicht schütten. Nein. Nein. Neiiiiin!
Besser: Mit einem Pinsel (mein Favorit) oder Schwamm in die Haut einarbeiten, damit sie sich gleichmäßig verteilt und natürlich aussieht.
👉 Concealer zu dick auftragen
Concealer bringt alles zum Verschwinden. Das stimmt und ist grundsätzlich super. Tappe nicht in diese Falle: Viel hilft viel! Leider nicht! Gerade unter den Augen kann zu viel Concealer die Fältchen betonen. Weniger ist mehr. Platziere das Abdeckprodukt genau dort, wo auch Verfärbungen sind. Trage ihn dünn auf, arbeite ihn gut in die Haut ein (Pinsel!) und verblende die Übergänge sanft (Pinsel!).
So wirkt der Blick wacher, ohne dass sich das Produkt absetzt.
👉 Lidschatten nicht verblenden
Einfach rauf aufs Lid und passt schon. Harte Kanten lassen Augen-Make-up schnell unnatürlich und aufgesetzt wirken. Verwende immer einen (am besten mehrere) Pinsel, so gelingen dir weiche und sanfte Farbverläufe und Übergänge – das macht den Look viel harmonischer. Ich kann es nicht oft genug sagen: Verblenden ist eines DER Geheimnisse eines professionellen Make-up Looks. Das kannst du auch!
👉 Rouge an der falschen Stelle auftragen
Blush kann sehr viel und ist eines meiner Lieblingsprodukte. Wo du es aufträgst, hat eine starke Wirkung auf dein Gesicht. Ein Beispiel: Blush direkt auf die Wangenäpfel zu setzen, kann ein schmales Gesicht runder wirken lassen. Das steht aber nicht jeder Gesichtsform. Auf Nummer sicher: Setze das Blush (mit dem richtigen Pinsel) leicht schräg Richtung Schläfe, das hebt das Gesicht optisch an. Das passt zu jeder Gesichtsform. So machst du sicher nichts falsch.
👉 Zu viel Puder verwenden
Puder ist großartig! Er macht deinen Teint wunderbar ebenmäßig. Puder fixiert Foundation und Concealer. Aber: es kann stumpf wirken, wenn du zu viel davon nimmst. Trage es gezielt nur in der T-Zone auf (Stirn, Nase, Kinn), um den Glanz zu kontrollieren, und lasse den Rest des Gesichts aus. Ein geeigneter Pinsel unterstützt dich dabei sehr.
Mein Tipp: Gilt für alle Produkte. Weniger Produkt – mehr Einarbeiten!
Gute Technik bedeutet nicht, dass du Unmengen an Make-up brauchst. Im Gegenteil: Wer Produkte richtig in die Haut einarbeitet und gezielt aufträgt, bekommt ein natürlicheres, frisches Ergebnis. So arbeiten auch echte Schmink-Profis!
Trage deine Produkte mal einfach anders auf, als gewohnt. Vielleicht reicht schon eine minimale Änderung der Technik – und plötzlich merkst du, dass dein Make-up viel besser aussieht.
Übrigens: Schminkpinsel sind dabei deine besten Helfer.
Warum Profis nie ohne sie schminken – und du das auch nicht solltest – erfährst du hier: 7 Gründe warum Make-up Profis Schminkpinsel verwenden
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Aber jetzt wird´s richtig spannend. Wir kommen zum dritten und letzten Thema.
Typgerechter Look statt Standard-Lösung
Wir alle kennen sie:
Diese Make-up-Trends, die plötzlich überall auftauchen.
Supermatte Lippen, extra-glowy Skin, mit gefühlt 20 Farben aufgepinselte Lidschatten Kunstwerke oder mit chirurgischer Präzision aufgetragene, messerscharfe Cat-Eye-Lidstriche.
Und dann probierst du es aus – voller Hoffnung, dass dir diese tollen Make-up Looks gelingen und du so strahlend aussiehst wie die Mädels auf Instagram. Nur um festzustellen, dass es an dir irgendwie… naja, nicht so wirkt, wie es sollte. 😅
Warum ist das so? Weil nicht jeder Trend zu jedem Gesicht, jedem Typ oder jedem Stil passt. Und genau das ist der Punkt: Dein Make-up sollte dich unterstreichen, nicht verändern.
Wieder im Make-up Coaching.
Meine Kundin: „Ich schminke gerne Smoky-Eyes, es sieht aber oft komisch aus!“
Die Wahrheit?
Sie fühlte damit irgendwie „verkleidet“. Kein Wunder. Ihre Augen wirkten eingesunken und klein statt geheimnisvoll und verführerisch.
Als wir dann gemeinsam herausgefunden haben, dass ihr Augen- und Gesichtstyp eher sanftere, weichere Übergänge braucht, war sie völlig baff: Ein dezentes Augen-Make-up (leicht rauchig, nur halt nicht dunkel – sondern Ton in Ton mit ihrer Augenfarbe) hatte eine umwerfende Wirkung. Ihre natürliche Augenform wird so wunderschön betont, und sie sah zehnmal besser aus als mit dunklen Lidschatten.
Das Beste? Sie fühlte sich endlich wohl damit!
Wie du deinen eigenen Look findest (DAS Geheimnis dahinter!)
Erinnerst du dich noch an den Anfang des Artikels?
Da habe ich dir ein Geheimnis versprochen. Hier kommt es.
Das ist das Wichtigste, das ich dir zu diesem Thema Thema mitgeben kann.
Es ist die Typbestimmung.
Ohne sie geht gar nichts.
Nicht beim Schminkprofi. Nicht bei dir.
Hier beginnt alles. Damit beginnt deine Schmink-Love-Story und damit wird dein Make-up endlich genau so, wie du es dir wünscht.
Das solltest du tun:
👉 Deine Gesichtsform und Farben beachten
Ein rundliches Gesicht braucht andere Techniken als ein sehr schmales. Bestimmte Lippenstiftfarben lassen deine Haut strahlen, andere wieder nicht. Was deiner Freundin steht, muss nicht zwangsläufig auch an dir gut aussehen.
Deshalb richte dich immer nach deinen eigenen Merkmalen.
Wenn du diese erst mal richtig erkannt hast, findest du plötzlich viel leichter die passenden Techniken. Und du erkennst klar, mit welchem Produkt du die beste Wirkung erzielst. Für dich! Noch besser: du erkennst welche Farben optimal zu dir passen.
Typbestimmung bedeutet nichts anderes, als dich und deine Wünsche und Vorstellungen bewusster wahrzunehmen. Das ändert alles.
👉 Nicht jedem Trend blind folgen
Speckige Gesichter, glänzende Nasenspitzen, braune Striche im Gesicht, tonnenschwere Fake-Lashes. Nur weil scheinbar „alle“ bestimmte trendige Looks tragen, heißt das nicht, dass es auch für dich funktioniert. Geschweige denn, dass das ganze wirklich gut an dir aussieht.
Ein natürlicher, typgerechter Stil macht dich oft viel strahlender als das perfekte Insta-Make-up. Das übrigens oft im täglichen Leben so gar nicht funktioniert, und einfach bei deinem Gegenüber nur künstlich und überschminkt aussieht. Aber das ist nur meine Meinung. Hmm…
👉 Dein Wohlfühl-Level beachten
Make-up sollte dich nicht verunsichern, sondern dich unterstützen. Und Make-up kann wirklich viel. Also nutze es für deine Zwecke. Unterstreiche deinen ganz individuellen Stil. Wenn du dich mit einem auffälligen Look verkleidet fühlst, dann ist er vielleicht nicht der richtige für dich. Und wenn du Lust auf mehr Farbe oder ein gewagteres Styling hast, dann trau dich das doch einfach! Das ist der beste Rat, den ich dir hier und jetzt mitgeben kann.
Dein Make-up, deine Regeln!
Es geht nicht darum, bestimmte Techniken oder Produkte um jeden Preis zu nutzen. Sondern darum, herauszufinden, was für dich funktioniert. Sobald du das verstanden hast, macht Schminken nicht nur mehr Spaß – du wirst auch endlich das Gefühl haben, dass dein Look wirklich zu dir passt.
Face it
Dein Make-up kann einfach gut aussehen. Wenn du Produkte verwendest, die zu dir passen. Und wenn du sie dann noch gekonnt aufträgst und klar deinem eigenen Stil folgst, wird dein Look unschlagbar.
Das sind die 3 Dinge, die du sofort umsetzen kannst, damit dein Make-up einfach umwerfend aussieht.
Was kannst du jetzt noch tun?
🔍 Teste bewusst aus: Welche Farben, Texturen und Looks lassen dich strahlen? Welche fühlen sich (vielleicht schon lange) „falsch“ an?
📝 Mach eine kleine Make-up-Inventur: Gibt es Produkte in deinem Schrank, die du nie benutzt, weil sie dir nicht stehen? Dann verabschiede dich von ihnen! Verschenke oder tausche sie mit einer Freundin.
💡 Hol dir einen frischen Blick: Manchmal reicht es, die eigenen Gewohnheiten einmal von außen zu betrachten – sei es durch eine Freundin, ein Tutorial oder eine professionelle Beratung.
👉 Das Wichtigste: Schminken kann und soll Spaß machen! Also weg mit dem Druck, „perfekt“ sein zu müssen – und her mit einem Look, der dich glücklich macht. Und gut aussieht.
Dein Make-up gehört dir. Und mit den richtigen Produkten, der passenden Technik und einem Blick für deinen eigenen Typ wird es genau das – ein Look, der wirklich zu dir passt.
Du möchtest dabei Unterstützung? In meiner Schminkberatung in Wien zeige ich dir Schritt für Schritt, wie das geht. Ich helfe dir gerne.
Und wenn du sofort loslegen möchtest: Meine 5 smarten Schminkgeheimnisse warten im Mini-Guide auf dich.







